Am ersten Samstag im Februar zogen die Erwachsenen durch das Dorf und baten beim Zampern um Geld, Eier und Speck. Mit traditioneller Zampermusik, lustigen Tänzchen, gesungenen Liedern sorgten die Teilnehmer für gute Stimmung und wurden von den Einwohnern auch liebevoll versorgt. Natürlich wurden dabei auch Lose verkauft, wie jedes Jahr, und alle zum Fastnachtstanz eingeladen. Pünktlich mit Läuten der Kirchglocke, um 17 Uhr, war das lustige Zampervölkchen fertig und zog zum Abschluss ins Gasthaus Stuckatz ein. Am nächsten Tag waren alle Beteiligten zum Eierkuchen essen in die Turnhalle eingeladen und "Chefkoch" Detlef Kalz sogte für leckere gebratene Rühreier in verschiedenen Variationen. Es mundete alle sehr gut. Schon eine Woche später fand der traditionelle Fastnachtstanz im Gasthaus statt. Hier gab es ein tolles Programm von den Scheunensängern sowie den Frauen und den Männern des Dorfes. Auch einige Funkenmädels aus Sallgast ergänzten das Programm. Da vieles den Zuschauern sehr gut gefiel, gab es auch so einige Zugaben. Wer nicht mit im Saal war, hat wirklich etwas verpasst. Hier wurden auch die Hauptpreise ausgelost. Der Superhauptgewinn wurde zwar im "Schweinefahrrad" in den Saal gefahren, aber es war kein Schweinchen drin. Der Gewinner des großen Hauptpreises war auch nicht persönlich anwesend und so überlegen immer noch viele, was wohl mit dem Päckchen gewonnen wurde.
Am vierten Sonntag im Februar gingen noch die Jugendfeuerwehr und der Kinderlandverein mit dem Nachwuchs der Dorfes zampern. Das es von früh an regnete war zwar nicht schön, hielt aber niemand vom Zampern ab. Um jedoch bei dem Wetter nicht zu lange unterwegs zu sein, trennte sich die Truppe kurzerhand und die eine Gruppe zamperte im Oberdorf und die andere Gruppe im Unterdorf. Damit war dann so mancher Einwohner überrascht. Gegen Mittag trafen sich beide Gruppen zum gemeinsamen Abschluss in der alten Schule. Wenn die Kinder auch in zwei Gruppen unterwegs waren, bekamen sie worum sie baten, Geld, Süßigkeiten und Eier. Mit den Eiern wird es ein Plinse essen bei Kilado geben und eine Eierkuchen essen in der nächsten Jugendfeuerwehrausbildung. Von dem eingezamperten Geld ist ein gemeinsamer Ausflug ins Jumphouse nach Leipzig im März geplant. Allen Einwohnern sei ganz herzlich gedankt für die gute Versorgung und die veilen Zampergaben für die Großen und Kleinen im Dorf!




Zur diesjährigen Silberelsterverleihung des Amtes Kleine Elster im Gasthaus Stuckatz wurden wieder Auszeichnungen in drei Kategorien vergeben. Eine Ehrung als Einzelperson für ihre verdienstvolle und umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit für das Dorf erhielt Magret Müller. Feuerwehren wurden gleich zwei ausgezeichnet, da in der Bewertung punktgleich. Unsere Freiwillige Feuerwehr aus Dollenchen und die Freiwillige Feuerwehr Betten. Als Verein erhielt der Förderverein der Kita in Lichterfeld die Auszeichnung. herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern, doch ganz besonders gratuliert der Ortbeirat Magret Müller und der Feuerwehr Dollenchen.
Am Samstag wurde auf dem Gänseberg in Dollenchen gefeiert und alle Einwohner waren dazu eingeladen. Natürlich kamen nicht alle, aber die, die da waren haben sich gut unterhalten und lecker gegessen. "Grillmeister"Rudi Saath und die Anwohner des Gänseberges hatten alles gut vorbereitet und freuten sich, dass es den Gästen mundete. Vielen Dank für die tolle Veranstaltung allen Helfern vom Gänseberg.
Es waren die Mitglieder des alten und neuen Ortsbeirates vertreten und vier weitere Gäste aus dem Dorf gekommen. Frank-Uwe Mittelstädt dankte Annette Jaeger und Edda Schiffner für ihr ehrenamtliches Engagement als Ortsbeiratsmitglieder und Gemeindevertreter in den letzten Jahren. Der neue gewählte Ortsbeirat setzt sich aus Annette Jaeger, Björn Fischer und Frank-Uwe Mittelstädt zusammen. Edda Schiffner wird unterstützend als Schriftführerin fungieren. Es galt den Ortsvorsteher zu wählen und Annette Jaeger und Björn Fischer schlugen Frank-Uwe Mittelstädt vor. Dieser wurde einstimmig gewählt und nahm die Wahl an. Er erläuterte den Anwesenden noch die Wahlergebnisse von Dollenchen und das die Einwohner mit ihrer Stimmenabgabe entschieden haben, dass Dollenchen jetzt nur noch mit einer Stimme in der Gemeindevertretung Sallgast vertreten ist. So ist es jetzt noch schwieriger eigene Dorfinteressen durchzusetzen. Das war bisher mit zwei Gemeindevertretern aus Dollenchen schon nicht leicht, aber jetzt wird es noch schwerer. Dann wurde über verschiedene Problemlagen und anstehende Aufgaben im Ort gesprochen. Negativ ist es, das immer wieder Leute auf dem Friedhof im Container, der nur für reine Grünabfülle gedacht ist, auch Kränze (mit Draht usw.), Folie (trotz vorhandener gelber Tonne) und sogar Glas entsorgen. Das treibt die Kosten der Containerleerung in die Höhe und kann mit vorhandenen Mitteln kaum noch gestemmt werden. Wenn sich das nicht ändert, müssen zukünftig die Friedhofsgebühren erhöht werden. Positiv ist, das Dollenchen in der Sallgaster Straße neue Einwohner bekommen hat, was alle Anwesenden sehr freute. Zur nächsten Ortsbeiratssitzung im September sollen auch die Vereine des Dorfes eingeladen werden, denn eine Zusammenarbeit und ein Miteinander ist sehr wichtig, so der Ortsvorsteher.